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Virtuelle Inbetriebnahme – von der virtuellen zur realen Prozesssicherheit
Mit jeder Modellgeneration verstärkt sich der Druck zu kürzeren Entwicklungszeiten in der Automobilindustrie - time to market. Dies hat nicht nur große Auswirkungen auf die Bauteileentwicklung, auch die Zeit für Entwicklung und Realisierung von Produktionssystemen wird permanent gekürzt. Die immer größer werdende Varianz der Modelle, die kürzeren Lebenszyklen und die Forderung nach mehr Flexibilität bilden enorme Zielkonflikte.
Die virtuelle Inbetriebnahme von Anlagen ist nicht nur die konsequente Weiterentwicklung des digitalen Gedankens, sondern ein wirkungsvolles Instrument für die Hersteller um wichtige Marktanforderungen zu erfüllen.
Die Inbetriebnahmezeiten für die realen Anlagen werden kontinuierlich verkürzt. Die Integration von neuen oder modifizierten Modellen in bestehende Anlagen soll bei laufender Produktion realisiert werden.
Um diesem wachsenden Umsetzungsdruck zu begegnen und einen schnelleren Ramp Up in der Fahrzeugproduktion zu gewährleisten, ist eine virtuelle Produktionsanlage notwendig. Hierzu bildet die vorhandene virtuelle Abbildung der mechanischen und elektrischen Komponenten, sowie die Anlagenlogik der speicherprogrammierten Steuerung (SPS), als auch die Roboterprogramme eine unverzichtbare Basis.
Die Software INVISION erlaubt die ganzheitliche und realitätsnahe Simulation der Systeme und sichert die Prozesssicherheit und die Qualität der Produktion bereits frühzeitig ab. Die Produktionsunterbrechungen werden verkürzt, die Qualität gesteigert und die Kosten gesenkt. Am Beispiel eines realen Projekts werden die Projektschritte und Benefits aufgezeigt.
Mit unserem modular aufgebauten System werden Produktionsanlagen in Echtzeit simuliert und die virtuelle Inbetriebnahme realisiert.
Über das Einspielen von Roboter Programmen, dem Aufbau des Materialflusses sowie der Kopplung mit der realen SPS, wird das Zusammenspiel der verschiedenen Gewerke und Prozesse getestet und optimiert. Ziel ist es hierbei den mechanischen Konstrukteur, den Roboter Programmierer sowie den Automatisierer sehr früh zusammen arbeiten zu lassen und kostenrelevante Eingriffe oder terminliche Verzögerungen zu vermeiden.
„Virtuelle Crashs sind im Vergleich zu reellen Crashs nicht von Bedeutung!“
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